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Ich kenne sie schon lange, die Johanna Quaas, von ihren Freunden Hannchen genannt. Ich habe sie bei ihren Turnwettkämpfen bestaunt. Schon damals, als wir noch gesagt haben: Guck dir das an, was Hannchen turnt und sie ist schon 80! Und nun ist sie 90 und immer noch voller Lebensenergie. Sie lacht gern und ist natürlich sportlich aktiv, wo sie nur kann.

Zum 90. bekam sie von Eberhard Gienger (ehemaliger Kunstturner, der 1974 Reck-Weltmeister wurde und heute ein aktiver Fallschirmpringer ist) einen Gutschein für einen Tandemsprung geschenkt, den er mit ihr zusammen machen wollte. Über 5000 Sprünge hat er bis heute schon absolviert und er sagt mit einem Schmunzeln: „Fallschirmspringen ist die logische Weiterentwicklung des Turnens. Dort oben hat man so schön Zeit für Salti und Schrauben.“
Hannchen widmete den Sprung der englischen Queen, die zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 in London einen Fallschirmsprung „vortäuschte“ (am Schirm hing ein Double). „Ich wollte ihr zeigen, dass man sowas in unserem Alter noch wagen kann“, sagt Hannchen und lacht.

Am 5.6. war es dann soweit. Ein riesiger Medienrummel empfing uns, als wir mit Hannchen auf dem Flugplatz in Böhlen bei Leipzig ankamen. Hannchen schien sich damit schon auszukennen, souverän gab sie Interviews und erzählte immer wieder, was die Reporter wissen wollten. Sogar ein britischer Vertreter war angereist.
Alle fragten natürlich, ob sie aufgeregt sei. Nein, sagt sie, sie fühlt sich gut und es ist ja so schönes Wetter.

Dann ging es los. Anziehen, Kappe aufsetzen, Gurte festziehen, Einweisung von Eberhard Gienger, alles begleitet von Fotografen und Kameramännern. Ab ins Flugzeug und nun konnten wir unten gespannt warten. Hannchen sagt später: das war ein bisschen langweilig, wir sind ja fast eine halbe Stunde geflogen, bis wir oben waren.
Und dann? Ungefähr 40 Sekunden freier Fall und 7 Minuten gleiten durch die Luft und schon saß sie nach einer perfekten Landung wieder unten auf der Wiese. Die Fotografen und Kamerateams natürlich auch.
Sie kann es nur weiterempfehlen, sagt Hannchen. Die Natur, die vielen Seen in der Gegend sehen so schön aus von oben. Es hat ein bisschen geruckelt, als der Fallschirm aufging. Und dann kann man so schön gleiten …

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Fallschirmsprung Johanna Quaas

Neulich war ich in Kleinkugel bei Kirsten Schikora von „Kugelstoff“. Als sie mir sagte, sie macht Patchwork, dachte ich so: ja, kenne ich, das sind diese Flecken-Decken. Als ich nun aber in ihrem Atelier stand und Kirsten mir nach und nach erzählte und zeigte, was sie alles macht und machen kann und wie gern sie das tut, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Aus Stoff kann man scheinbar alles herstellen. Und was es alles für Stoffe gibt! Und was für Muster! Und Farbkombinationen! Irgendwann begriff ich: Sie malt mit Stoffen. Es ist einfach Kunst.
Wenn Ihr mal schauen wollt: das ist ihre Webseite. Aber so ein Besuch im Internet ist kein Vergleich zur wirklichen Vielfalt der handgefertigten Einzelstücke. Vielleicht seht Ihr Kirsten mal auf einem Ausstellermarkt oder besucht sie in Kleinkugel.

 

Die Frau als Unternehmerin

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Die Frau als Unternehmerin

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Die Frau als Unternehmerin

Wenn Familien einen Fotografen buchen, werden oft Fotos zum Verschenken gewünscht. Inszenierte Familienbilder, auf denen alle glücklich in die Kamera lachen. Dagegen ist nichts zu sagen, es ist nur nicht alles, was Familienfotografen aufnehmen können – und wollen.
Im Leben gibt es so viele kleine, große, vor allem echte Momente, die – wie ich finde – es genauso wert sind, festgehalten zu werden. Ich mag diese authentischen Augenblicke. Und so habe ich mir schon (sehr lange) vorgenommen, ein Stück Familienleben zu dokumentieren. Das funktioniert besonders gut, wenn Kinder dabei sind. Kinder sind echt, sie leben im Augenblick, ihre Gefühle sausen ständig hoch und runter und das sieht man ihnen auch sofort an.
Zwischen Vorhaben und Machen vergeht manchmal viel Zeit. Nun habe ich es aber endlich geschafft und war dabei: Ein paar Stunden auf dem Petersberg. Und so habe ich es erlebt:

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Familienreportage Halle

 

Der Tod gehört zum Leben, auch wenn viele Menschen dies am liebsten ignorieren oder nichts davon hören wollen.
Ich beschäftige mich damit, seit ich mit Berit Ichite zusammenarbeite. Berit ist Rednerin und bisher waren wir auf Hochzeiten gemeinsam unterwegs. Da sie auch viele Trauerreden schreibt und hält, kam ich mit diesem Thema in Berührung. Und je mehr ich davon erfahre und mich darauf einlasse, um so weniger fremd wird mir der Zusammenhang zwischen Leben und Sterben.

Aus Gesprächen mit einem Bestatter erfuhr ich außerdem, dass auf Beerdigungen auch meistens Fotos gemacht werden, von den Trauergästen oder dem Bestatter. Als Erinnerung an die Anteilnahme. Für die Hinterbliebenen. Manchmal ist es so, dass sich auf einer Beerdigung zum letzten Mal alle Familienmitglieder versammeln. Oft tröstet es, wenn die Angehörigen merken, wie viele Leute kommen, um sich zu verabschieden.

Dann sah ich im Internet verschiedene Seiten von Trauerfotografen, die diskret und gefühlvoll Augenblicke der Beisetzung festhalten. Und las diesen Artikel.
Trotzdem dauerte es noch sehr lange, bis ich mich selbst daran wagte. Mit der Familie wurde natürlich im Vorfeld abgestimmt, ob ein Fotograf bei der Trauerfeier anwesend sein darf. Die Auswahl der Bilder für die Veröffentlichung (der mir die Familie freundlicherweise zustimmte) nahm ich sehr bedachtsam vor.

Ich möchte mit solchen Bildern trauernden Familienangehörigen helfen, die Erinnerung zu wahren. Ich hoffe, die Bilder geben Trost und Hoffnung, indem sie zeigen, mit wie viel Liebe der Verstorbene verabschiedet wurde und dass das Leben, trotz allem weitergeht.

Trauerfotografie Halle

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Familienbilder zu Hause

Wenn das Wetter draußen zu ungemütlich ist, können auch drin tolle Fotos entstehen. Zu Hause fühlen sich die Kinder wohl, können rumtoben und auch mal Spielzeug rausholen. Oder auch das Chinchilla, wie hier:

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Es war warm, sehr warm im Mai, als ich mit Julian und seinen Eltern unterwegs war. Sie hatten zu seinem ersten Geburtstag einen besonderen Wunsch: Eine Fotoreportage beim Zoobesuch. Ich war sofort begeistert von der Idee. So schwitzen wir alle gemeinsam beim Spaziergang und ich hatte meine Freude daran, den kleinen Julian zu beobachten, wie er alles erkundete. Herausgekommen sind Erinnerungen für die Ewigkeit: Bilder.

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Mein Instagram-Projekt

Heute ist der vorletzte Tag meines Jahres-Projektes. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag mit dem iPhone ein Bild zu machen und es auf Instagram zu veröffentlichen. Und ich habe es geschafft! Ich gebe zu, es ist nicht jedes Bild am gleichen Tag entstanden, an dem ich es hochgeladen habe. Trotzdem liegt ein Jahr hinter mir, an dem ich jeden Tag nach Fotomotiven Ausschau gehalten habe. Dadurch bin ich noch mehr als sonst mit offenen Augen durch’s Leben und durch meine Stadt gegangen, habe nach dem Licht Ausschau gehalten und dabei wunderbare Dinge entdeckt – wobei „Dinge“ eigentlich nicht der richtige Ausdruck ist. Überall gibt es etwas zu sehen. Dazu braucht man nicht in ferne Länder zu fahren oder gefährliche Abenteuer zu bestehen. Ich liebe es, Alltägliches neu zu sehen und zu fotografieren, vielleicht aus einem besonderen Blickwinkel, vielleicht bei wunderbarem Winterlicht, vielleicht im Regen oder Sturm.
Bearbeitet habe ich die Bilder alle mit VSCO direkt auf dem Handy, naja, auf dem ipad, weil da alles größer ist.
Es war manchmal schon anstrengend, aber es hat sich gelohnt, in vielerlei Hinsicht. Hier ist der der Link zu meinem Instagram-Account, auf dem alle Bilder zu sehen sind:
https://www.instagram.com/ricardabraun/

Hier eine kleine Auswahl der letzten 20 Bilder:

Die Idee begann ganz klein und wächst nun weiter zu einem immer größeren Projekt. Die Ergebnisse vom ersten Teil sind im vorherigen Blogbeitrag zu sehen. Viele Patienten der Sprachtherapie-Praxis von Beate Stoye nehmen unser Anliegen ernst und helfen uns, das Konzept zu gestalten, indem Sie sich von mir portraitieren lassen. Dazu zog ich wieder mit Sack und Pack in die Praxisräume und habe den vielen interessante Geschichten der Menschen gelauscht.

Die Bilder sind in der Sprachtherapie in der Ernt-König-Straße 5 in Halle ausgestellt und können dort angesehen werden.

Ein ganz besonderes Projekt startete am Anfang dieses Jahres: Die Sprachtherapeutin Beate Stoye möchte die Bedeutung der Sprachtherapie der Öffentlichkeit begreifbar machen und so für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Dazu habe ich von Patienten der Praxis Portraits angefertigt. Hinter jedem davon steckt eine ergreifende Geschichte, alle haben einen guten Grund für eine Sprachtherapie. Und es wird den Menschen dort sehr gut geholfen.
Für mich eröffnete sich eine neue, interessante Welt. Ein Projekt, dass ich sehr gern unterstütze.

Die Bilder hängen übrigens in den Praxisräumen in der Ernst-König-Straße 5 in Halle Saale. Interessierte können sie sich gern dort anschauen.

Die spannende Geschichte vom Beginn eines neuen Lebens mit zu erleben ist wunderbar. Auch wenn es nur sehr kleine Einblicke sind, die ich bekomme, so ist es doch wunderschön, die werdenden Eltern in ihrer Vorfreude zu fotografieren und danach das neue kleine Leben zu sehen und festhalten zu dürfen, wie alles begann. So wir hier geschehen bei Leonie Sophia, einem Baby aus dem letzten Sommer.

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Neugeborenenfotografie Halle

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